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English Version:

Every year on November 1st, the dead rise to return to their families. Their relatives hang yellow lanterns to help them find their way home. The next day, the families accompany the deceased back to the graveyard. They celebrate loud parties with music and sweets for the children, before the dead crawl back into their coffins. Once in a while - intentionally or not - a lamp will not be there for one of these revenants. They then wander the Earth aimlessly, finding neither their families nor their way back to the tomb. If they are lucky, they run into each other and put an end to that solitude, as it must have doubtlessly been the case with these three desperados in question. And if there is still a trace of a memory of two chords to be found in their worm-ridden brains, they might found a band.
And that is exactly what Jonny hates Rock did. Far from modern hypes they create music which sounds as if god Xipe-Totec dictated it personally while his priests feast him on the still beating hearts of his sacrifices. Where others try to sound like Garage, or Punk, or Beat, you can sense decay, the dirt of all transiency, the musty mildew under the shiny surface. And maybe that is what makes these three gentleman modern. Live, they also celebrate deterioration. With the help of an acidic lightshow, they portray the beauty of ugliness, the genius within the wrong note, the perfection of dilettantism.

German Version:

Jedes Jahr am 1. November, so sagt man, kehren die Toten zurück zu ihren Familien. Die Angehörigen hängen gelbe Laternen auf, damit die Toten den Weg nach Hause finden. Am Tag danach begleiten die Familien die Verstorbenen zurück zum Friedhof. Man feiert laute Feste mit Musik, und Süßigkeiten für die Kinder, bevor die Toten wieder in ihre Särge kriechen. Hin und wieder werden bei so manchem Wiedergänger, ob beabsichtigt oder nicht, die Laternen vergessen. So irren sie ziellos über die Erde und finden weder ihre Familien noch den Weg zurück zu ihren Grüften. Wenn sie Glück haben, treffen sie aufeinander und besiegeln das Ende der Einsamkeit, so wie es ganz zweifelsfrei bei diesen drei Desperados geschehen ist. Und wenn irgendwo in ihren wurmzerfressenen Gehirnen noch die Spur einer Erinnerung an zwei Akkorde geblieben ist, dann gründet man eine Band.
Genau das taten Jonny hates Rock. Fernab von modernen Hypes kreieren sie eine Musik, die klingt, als habe Gott Xipe-Totec sie ihnen persönlich diktiert, während ihm die Priester die noch schlagenden Herzen der Opfer darreichen. Wo andere versuchen, nach Garage, nach Punk oder Beat zu klingen, spürt man bei Jonny hates Rock die Fäulnis, den Schmutz des Vergänglichen, den feuchten Moder unter der glänzenden Oberfläche. Und vielleicht macht gerade das diese drei Herren moderN. Auch live zelebrieren sie den Zerfall. Unterstützt von einer ätzenden Lichtkomposition zeigen sie das Schöne des Hässlichen, die Genialität des falschen Tons, die Perfektion des Dilettantischen.

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